Max Ackermann

Max Ackermann Galerie Maulberger

05. Oktober 1887 – 14. November 1975

1887
am 5. Oktober in Berlin geboren

1905
Nach Tod des Vaters (Bildhauer) entstehen Aktstudien und Zeichnungen

1906
Studium in Weimar bei Henry van de Velde

1908-09
Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller und Münchner Kunstakademie bei Franz von Stuck

1911
Studium an der Stuttgarter Kunstakademie

1912
Bekanntschaft mit Adolf Hölzel, erste gegenstandslose Experimente

ab 1913
freischaffend in Stuttgart

1915-17
Kriegsdienst

1920
Gast der Üecht-Gruppe in Stuttgart

1921
Einrichtung einer „Lehrwerkstätte für Neue Kunst“

1924
Erste Einzelausstellung im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart

1926
Parisaufenthalt, Kontakt u.a. zu Piet Mondrian und Adolf Loos

1927
Sport-Zeichner für das „Stuttgarter Tagblatt“

1928
Ausstellung mit Kandinsky und Grosz in Stuttgart

1930
Gründung eines Seminars für „Absolute Malerei“ an der Stuttgarter Volkshochschule, Kurse über Mittel der Gestaltung

1933
NSDAP verhindert geplante Einzelausstellung in der Kunsthalle in Mannheim, Kunstunterricht in Hornstaad am Bodensee

1936
Lehrverbot an der Stuttgarter Volkshochschule, Heirat, Umzug an den Bodensee

1937
Beschlagnahmung von Arbeiten Ackermanns

1940
allmähliche Aufgabe der gegenständlichen Malerei zugunsten der Abstraktion

1943
Zerstörung seines Ateliers und eines Teils seines Frühwerks durch einen Bombenangriff

1945
Baumeister wohnt bis zum Ende des Krieges bei Ackermann am Bodensee

1948
Ausstellung im „Salon des Réalités Nouvelles“ in Paris

1950
Teilnahme an der Ausstellung der Gruppe ZEN 49 als Gast, Ströher-Preis in Darmstadt

1952
Seminar über Malerei und Musik mit dem Komponisten W. Fortner in seinem Haus am Bodensee

1953
Besuch bei Henri Laurens, Sonja Delaunay und Hans Hartung in Paris

1955
Erste Monographie von Will Grohmann

1957
Verleihung des Professorentitels

1964
Ehrengast der Villa Massimo in Rom

1975
stirbt Ackermann am 14. November in Unterlengenhart.

Fotonachweis:
Abb. entnommen aus: Max Ackermann, Lutz Tittel (Hrsg.), Stuttgart, 1987

Willi Baumeister

Willi Baumeister Galerie Maulberger

22. Januar 1889 – 31. August 1955

1889
am 22. Januar in Stuttgart geboren

1905-10
Besuch der Kunstakademie in Stuttgart

bis 1907
unterbrochen durch Lehre des Malerhandwerks bei seinem Onkel

1906
Beginn der Freundschaft mit Oskar Schlemmer

1910-11
Kompositionsklasse bei Adolf Hölzel, Reise nach Paris

1912
einjähriger Aufenthalt in Amden/Schweiz

1913
Teilnahme am „Ersten Deutschen Herbstsalon“ in der Galerie „Der Sturm“ in Berlin

1914-18
Kriegsdienst

1919
erste „Mauerbilder“, Mitglied der Berliner „Novembergruppe“

1920
Ausstellung mit Schlemmer und Schwitters in Galerie Arnold in Dresden, Reihe der Bilder „Der Maler“

1921-22
Aufsätze in dt. und franz. Zeitschriften über Baumeister, erste „Maschinenbilder“

1923
Teilnahme an der Eröffnung der „Bauhaus“-Ausstellung in Weimar, erste „Sport“-Bilder

1924
Baumeister lernt in Paris Le Corbusier und Léger kennen, erste „Schachspiel“-Bilder

1925-26
Beteiligung an Ausstellungen moderner Kunst in Paris und New York

1927
Berufung an die Städelsche Kunstschule in Frankfurt a.M. als Lehrer für Typographie und Gebrauchsgraphik

1929
Baumeister lehnt Lehrtätigkeit am Bauhaus Dessau ab, Begegnung mit Julius Bissier

1930
Mitglied von „Cercle et Carré“

1931
Mitglied von „Abstraction-Création“, „Flämmchen“-Bilder

1933
Entlassung aus dem Lehramt, „Sand- und Sportbilder Valltorta“

1935
Einzelausstellungen in Mailand und Rom

1937
Diffamierung seiner Werke in der Ausstellung „Entartete Kunst“ in München, Auslagerung von 64 Gemälden in der Kunsthalle Basel, „Ideogramme“

1938-39
weitere Ausstellungstätigkeit in London und Paris

1941
Mal- und Ausstellungsverbot

1942
„Afrikanische Bilder“, erste „Reliefbilder“

1943
„Gilgamesch“

1947
„Das Unbekannte in der Kunst“ erscheint

1948
„Salon des réalités des nouvelles“ in Paris, Beteiligung an der Biennale in Venedig

1949
Mitbegründer der Gruppe ZEN 49, Teilnahme an deren Ausstellungen (1950, 1951, 1953 und 1955)

1950
„1. Darmstädter Gespräch“, erste „Sandreliefs“

1951
Teilnahme an der 1. Biennale in Sao Paulo

1952
Teilnahme an der Biennale in Venedig, erste „Scheinreliefs“

1953
„Kessaua“-, „Montaru“- und „Monturi“-Bilder entstehen

1954
„Aru“-Bilder

1955
Ausstellung „Peintures et sculptures non-figuratives en Allemagne d’aujourd’hui“ im Cercle Volney in Paris, documenta I, Baumeister stirbt am 31. August 1955 in Stuttgart.

Fotonachweis:
Kahren 1949/50, Archiv Baumeister im Kunstmuseum Stuttgart

Hubert Berke

Hubert Berke Galerie Maulberger

22. Januar 1908 – 24. November 1979

1908
am 22. Januar in Buer/Westfalen geboren

1918-29
Besuch der Missionsschule in Bensheim/Odenwald, dort Begegnung mit der Kultur Ostasiens und der buddhistischen und taoistischen Gedankenwelt

1930-32
Studium der alten Sprachen, Philosophie und Kunstgeschichte an den Universitäten in Münster und Königsberg

1932
Studium der Malerei an der Königsberger Akademie

1932-33
Studium an der Düsseldorfer Kunstakademie als Meisterschüler von Paul Klee

1936
Erste Ausstellung im Wallraf-Richartz-Museum in Köln

ab 1937
Übersiedelung nach Köln, während der NS-Zeit Aufträge, u.a. als Buchillustrator, Dämonen-, Hexen-, Maskenszenen und Totentanz als Bildthemen, Heirat mit Brunhilde Hoppe, Aufenthalt in Paris

1940
Stipendium der Stadt Köln, Begegnung mit Alfred Kubin

1941-45
Militärdienst, nach Verlust des Ateliers in Köln

1946
Umzug nach Alfter, Gründung der „Donnerstags-Gesellschaft“ in Alfter mit Joseph Fassbender und Hann Trier

1948
Corneliuspreis der Stadt Düsseldorf, Mitglied der Gruppe „junger westen“, des „Deutschen Künstlerbundes“, der „Neuen Rheinischen Sezession“ und der Münchner „Neuen Gruppe“, Beginn der intensiven Beschäftigung mit Malerei und Kalligraphie des japanischen Zen-Buddhismus, „Zenga“

1949
Ausstellung im Kunstverein in Köln

1950
Preis „junger westen“

ab 1951
Mitglied der Gruppe ZEN 49, Teilnahme an deren Ausstellungen (1951, 1953, 1955 und 1956/57)

1952
Reise nach Spanien und Nordafrika, u.a. Werkgruppen „Jazz“ bzw. „Negro Spirituals“ und Industrie-Serien

1954
Beginn der „Nagelplantagen“

1955
Teilnahme an der Ausstellung „Peintures et sculptures non-figuratives en Allemagne d’aujourd’hui“ im Cercle Volney in Paris

1957
Übersiedlung nach Rodenkirchen bei Köln

1959
Teilnahme an der documenta II in Kassel

1960-73
Professur an der Technischen Hochschule in Aachen, Werkgruppe „Sylt“

1961-62
etliche Kunstpreise

1963
Syrienreise, „Syrien-Serie“ entsteht

1969
Provence-Reise

1972/74
Kreta-Aufenthalte

1973
„Holland-Serie“

1978
Süditalien-Reise, „Herculaneum-Serie“

1979
stirbt Berke am 24. November in Köln-Rodenkirchen.

Galerieausstellungen

Hubert Berke – Metamorphosen des Schöpferischen (2009/2010)

Publikationen der Galerie

Hubert Berke – Metamorphosen des Schöpferischen (2009)

Fotonachweis:
Chargesheimer, Anf. der 50er Jahre, Nachlass Hubert Berke

Julius Bissier

Julius Bissier Galerie Maulberger

03. Dezember 1893 – 18. Juni 1965

1893
am 3. Dezember in Freiburg i.Br. geboren

1913
Kunstgeschichte-Studium an der Freiburger Universität

1914
Studium an der Kunstakademie in Karlsruhe

1914-18
Kriegsdienst

1919-27
Freundschaft mit dem Sinologen Ernst Grosse, der Bissier mit ostasiatischer Kunst vertraut macht

1920
erster Museumsankauf durch die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe, erste Einzelausstellung im Kunstverein Freiburg

1922
Heirat mit Handweberin Lisbeth Hofschneider

ab 1925
erste Arbeiten in ostasiatischen Pinsel- und Tuschtechniken

1928
Goldene Medaille Düsseldorf, Malerei-Preis des Deutschen Künstlerbundes

1929
Beginn der Freundschaft mit Willi Baumeister, allmählicher Übergang zu ungegenständlicher Malerei

1929-33
Lehrtätigkeit an der Universität in Freiburg

1930
Reise nach Paris, Begegnung mit Brancusi, Beginn der Tuschmalerei, die von

1932-47 zum wichtigsten Medium Bissiers wird

1933-43
enge Freundschaft mit Oskar Schlemmer

1934
Vernichtung des gesamten Werkes beim Brand der Freiburger Universität und Beendigung der Lehrtätigkeit

1933-45
keine Ausstellungsmöglichkeit

1935-38
Italienreisen

1939
Übersiedlung von Freiburg nach Hagnau am Bodensee, Entwürfe für Teppiche und Handwebereien

1947-54
farbige Monotypien, Holzschnitte, Tuschen

1952
Aufnahme Bissiers als Mitglied der Gruppe ZEN 49, Teilnahme an deren Ausstellungen (1953 und 1955)

1955-56
Beginn der „Miniaturen“ in Eiöltempera und der Aquarelle

1957
Freundschaft mit Hans Arp

seit 1957
alljährlicher Aufenthalt im Tessin

1958
erste große Retrospektive in der Kestner-Gesellschaft Hannover, anschließend in Duisburg, Hagen, Bremen, Ulm, wachsende internationale Anerkennung, Teilnahme an der XXIX. Biennale Venedig

1959
Corneliuspreis der Stadt Düsseldorf, documenta II, Freundschaft mit Ben Nicholson

1960
Sonderausstellung auf der XXX. Biennale Venedig, Kunstpreis der Stadt Berlin, Preis des Museums Sao Paulo

1961
Übersiedlung nach Ascona, Freundschaft mit Mark Tobey, Ausstellungen in New York und Brüssel

1962
große Retrospektive (Wanderausstellung in zahlreichen deutschen Städten)

1963
Verleihung des Professorentitels

1964
documenta III

1965
stirbt Bissier am 18. Juni in Ascona.

Fotonachweis:
Toni Schneiders, Lindau, Atelier Hagnau, 1958 / Archivio Bissier, Ascona

Rolf Cavael

Rolf Cavael Galerie Maulberger

27. Februar 1898 – 06. November 1979

1898
am 27. Februar in Königsberg geboren

1907
Nach Tod der Mutter wächst Cavael beim Großvater auf

1916-18
Kriegsdienst

1919-23
Tätigkeit in Berliner und Münchner Filmstudios

1923
Übersiedlung nach Hamburg, Besuch der Kunstschule

1924-26
Studium der Typographie und Angewandten Graphik an der Städelschule in Frankfurt a.M., erste abstrakte Arbeiten entstehen

1925-33
Tätigkeit als Werbegraphiker in Frankfurt

1926-31
Dozent für Angewandte Graphik an der Städtischen Handelsschule in Frankfurt

1927
Erste Kontakte zur Bauhaus-Idee

1931
Beginn der Freundschaft zu Wassily Kandinsky, Umzug nach Berlin

1933
Ausstellung mit Josef Albers im Braunschweiger Schloß wird von den Nationalsozialisten nach Eröffnung geschlossen, Berufs- und Ausstellungsverbot

1934
Umzug nach Partenkirchen und Eröffnung einer Diätpension mit seiner Frau Dorothea

1936-37
Neunmonatige Haft im Konzentrationslager Dachau nach Denunziation seiner künstlerischen Arbeit, Beschlagnahmung und Zerstörung eines großen Teils seiner Arbeiten

1944
Übersiedlung nach Garmisch

1947-52
Cavael betreibt mit seiner Frau ein Kino

1949
Bekanntschaft mit Hans Hartung, Einzelausstellung in der Galerie Otto Stangl, Gründungsmitglied der Gruppe Zen 49, Teilnahme an deren Ausstellungen (1950, 1953, 1955, 1956/57), Vorträge im Central Art Collecting Point in München

1950
Teilnahme am „1. Darmstädter Gespräch“, Ausstellung im Kunstverein Freiburg (mit Baumeister, Winter u.a.)

1954
Einzelausstellung Kestner-Gesellschaft, Hannover

1955
Teilnahme an der Ausstellung im Cercle Volney in Paris, Gastprofessor an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg, Einzelausstellungen im Kunstverein Braunschweig und der Kunsthalle Bremen

1956
Einzelausstellungen, u.a. in Kleemann Galleries in New York, Galleria Il Milione in Mailand

1956-73
Lehrer für abstrakte Malerei an der Volkshochschule München

1957
Kunstpreis München

1958
Teilnahme an der XXIX. Biennale in Venedig

1963
Retrospektive (Verona, München)

1968
Einzelausstellung in der Städt. Galerie im Lenbachhaus, München

1978
Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD, Einzelausstellungen Museum Ostdeutsche Galerie Regensburg, Städt. Galerie im Lenbachhaus, München

1979
stirbt Cavael am 6. November in München.

Galerieausstellungen

CAVAEL | WESTPFAHL | WILDEMANN – Frühwerke (2018/2019)
Rolf Cavael – Eine Zeitreise (2016)
Rolf Cavael – Mit dem Kosmos in Berührung (2013)
Rolf Cavael – Abstraktion als lebendiger Kosmos (2008)
Rolf Cavael – Auf den Spuren der inneren Notwendigkeit (2003)

Publikationen der Galerie

Rolf Cavael – Eine Zeitreise (2016)
Rolf Cavael – Mit dem Kosmos in Berührung (2013)
Rolf Cavael – Abstraktion als lebendiger Kosmos (2008)
Rolf Cavael – Auf den Spuren der inneren Notwendigkeit (2003)

Fotonachweis:
Rosemarie Nohr, München, Atelier München, 1964

Wilhelm Imkamp

Wilhelm Imkamp Galerie Maulberger

09. März 1906 – 01. November 1990

1906
am 9. März in Münster/Westfalen geboren

1926-29
Studium am Bauhaus in Dessau bei Kandinsky, Klee und Feininger

1929-30
Freies Malstudium in Paris, Kontakt zu Kandinsky

1930
Porträtmaler in Essen, erste abstrakte Bilder

1933-45
bis Kriegsende über 500 Porträtaufträge

seit 1939
Kriegsdienst, Übersiedlung nach Gießen/Hessen

1944
Umzug nach Allendorf/Lumda

ab 1945
Entscheidung für abstrakte Malerei, Beginn einer langjährigen Freundschaft mit Walter Winkler

1947
Mitglied der „Neuen Gruppe“, Kontakt zu Ottomar Domnick

1948-63
Übersiedlung nach Stuttgart, Freundschaft mit dem Sammler und Maler (später Galeristen) Erich Schurr

um 1949
Mitglied der Künstlergemeinschaft „Die Schanze“

1950
Teilnahme an der Ausstellung der Gruppe ZEN 49 als Gast, Ausstellung im Kaiser Wilhelm Museum in Krefeld zusammen mit Fred Thieler und Alexander Rath

1963
Atelier auf dem Stuttgarter Killesberg

1979
Verleihung des Professorentitels

1990
Imkamp stirbt am 1. November in Stuttgart.

Fotonachweis:
Nachlass Wilhelm Imkamp

Ernst Wilhelm Nay

Ernst Wilhelm Nay Galerie Maulberger

11. Juni 1902 – 08. April 1968

1902
am 11. Juni in Berlin geboren

1925-28
Malklasse von Karl Hofer

1926-27
Ausstellungen, u.a. in der „Berliner Secession“ und „Münchner Neuen Secession“, Meisterschüler Hofers

1928-29
Paris-Reise

1931-32
Prämie des Staatspreises der Preußischen Akademie der Künste und Stipendium in der Villa Massimo in Rom

1934-35
„Dünen- und Fischerbilder“

1936
Aufenthalte auf Sylt und der Ostsee

1937-38
10 Werke werden als „entartete Kunst“ aus öffentlichem Besitz beschlagnahmt

1940-44
Kriegsdienst in Frankreich

ab 1942
Kartenzeichner in Le Mans, erste Gouachen entstehen

1943
Besuch bei Kandinsky in Paris, Nays Atelier durch Bomben zerstört

1945-48
„Hekate-Bilder“

1946
Einzelausstellungen in der Galerie Günther Franke, München und Gerd Rosen, Berlin

1948
Beteiligung an der Biennale in Venedig

1949-51
Werkperiode der „Fugalen Bilder“

1950
Erste Retrospektive in der Kestner-Gesellschaft in Hannover

1951
Übersiedlung nach Köln

1952
„Rhythmische Bilder“, Karl-Ströher-Preis Darmstadt

1953
Große Wanderausstellung (Düsseldorf, Frankfurt, Bremen und Lübeck), Gast-Dozentur an der Landeskunstschule in Hamburg

1954
Aufenthalt in Dänemark

1955
Teilnahme an der Ausstellung der Gruppe ZEN 49 als Mitglied, erste „Scheiben-Aquarelle“, Einzelausstellung in Kleemann Galleries in New York, in der Kunsthalle Hamburg und Kestner-Gesellschaft Hannover, Lichtwark-Preis in Hamburg, documenta I in Kassel, Biennale Sao Paolo, Veröffentlichung „Vom Gestaltwert der Farbe“ von E.W. Nay

1956
Biennale in Venedig, Großer Preis des Landes Nordrhein-Westfalen

1957
Beteiligung an „German Art of Twentieth Century“ im Museum of Modern Art in New York

1959 documenta II

1960
Guggenheim-Preis, Einzelausstellung in der Kunsthalle in Basel

1962
Ausstellung in der M. Knoedler Gallery New York, Retrospektive im Folkwang-Museum in Essen

1963
„Augenbilder“

1964
documenta III

1966-67
Reise u.a. nach Marokko, Ausstellungen in der Akademie der Künste Berlin, Städtische Kunsthalle Mannheim und Museum des 20. Jhs. in Wien

1968
Nay stirbt am 8. April in Köln.

Galerieausstellungen

Nay, Schumacher, Winter – Drei Positionen in der Kunst nach ’45 (2002)

Publikationen der Galerie

Nay, Schumacher, Winter – Drei Positionen in der Kunst nach ’45 (2002)

Fotonachweis:
Florence Henri, 1958, Nachlass Ernst Wilhelm Nay

Bernard Schultze

Bernard Schultze Galerie Maulberger

31. Mai 1915 – 14. April 2005

1915
am 31. Mai in Schneidemühl/ Polen geboren

1934-39
Studium an der Hochschule für Kunsterziehung in Berlin und an der Kunstakademie in Düsseldorf

1939-45
Militärdienst in Russland und Afrika

1945
Alle bis dahin entstandenen Arbeiten verbrennen beim Angriff auf Berlin

1945-47
Aufenthalt in Flensburg

1947-68
in Frankfurt a. M.

1951
Erste informelle Bilder

seit 1951
regelmäßige Aufenthalte in Paris

1952
„Quadriga“-Ausstellung in der Frankfurter Zimmergalerie Franck zusammen mit Götz, Greis und Kreutz

1954
reliefhafte Arbeiten durch collagierte Einklebungen und Einschmelzungen in die Malmaterie

1955
Teilnahme an der Ausstellung der Gruppe ZEN 49 als Gast, Beteiligung an der Ausstellung im Cercle Volney in Paris

1956
Relief-Bilder

1957
Erste „Tabuskris“ und freie Plastikbilder, Teilnahme an den Ausstellungen „couleur vivante – lebendige Farbe“ in Wiesbaden und „Eine neue Richtung in der Malerei“ in der Städtischen Kunsthalle Mannheim

1959
Teilnahme documenta II in Kassel und an der Ausstellung „Tachismus in Frankfurt – Quadriga 52“, Historisches Museum Frankfurt

1961
Erste „Migofs“ und Zungen-Collagen

1964
Teilnahme an der documenta III in Kassel mit einem „Migof“-Environment, erste Reise nach New York, Verwendung von Schaufensterpuppen für freistehende Farbplastiken

1964-65
Erste “Migof“-Bronzen

1967
Kunstpreis der Stadt Darmstadt

1968
Übersiedlung nach Köln

1969
Kunstpreis der Stadt Köln

1971
Studienreise durch die USA

1972
Mitglied der Akademie der Künste in Berlin

1980
Ausstellungen in der Hamburger Kunsthalle und in der Städtischen Kunsthalle in Düsseldorf

1980-81
Retrospektive in Düsseldorf, Berlin, Frankfurt und Saarbrücken, Titularprofessor des Landes Nordrhein-Westfalen

1984
Retrospektive in der Albertina Wien und in zahlreichen Museen der BRD, Großer Hessischer Kunstpreis

1986
Lovis-Corinth-Preis, Ostdeutsche Galerie Regensburg

1989
Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen

1990
Stefan Lochner-Medaille der Stadt Köln

1994-95
Internationale Ausstellungstournee „Bernard Schultze – Das große Format“

2005 Schultze stirbt am 14. April in Köln.

Fotonachweis:
um 1957, Nachlass Bernard Schultze

Emil Schumacher

Emil Schumacher Galerie Maulberger

29. August 1912 – 04. Oktober 1999

1912
am 29. August in Hagen geboren

1932-35
Studium an der Kunstgewerbeschule in Dortmund

1935-39
Tätigkeit als freier Maler, Studienreisen nach Holland und Belgien

1937
Begegnung mit Christian Rohlfs

1939-45
dienstverpflichtet in Rüstungsbetrieb

1947
Mitbegründer der Künstlergruppe „junger westen“

1948
Kunstpreis „junger westen“ der Stadt Recklinghausen

1950
Sommeraufenthalt in Ascona am Lago Maggiore

1955
Teilnahme an der Ausstellung der Gruppe ZEN 49 als Gast, Beteiligung an der Ausstellung im Cercle Volney in Paris, Kunstpreis der Stadt Iserlohn

1956/57
Teilnahme an der Ausstellungstournee durch die USA als Mitglied, Conrad von Soest-Preis Münster, erste Tastobjekte entstehen

1958
Karl Ernst Osthaus-Preis, Hagen, Guggenheim Award (National Section) New York, Teilnahme an der XXIX. Biennale in Venedig

1958-60
Professur an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg

1959
documenta II in Kassel, Preis des japanischen Kultusministers anlässlich der V. International Art Exhibition, Tokio, Einzelausstellung Samuel M. Kootz Gallery New York

1961
Einzelausstellung in der Kestner-Gesellschaft in Hannover

1962
„Premio Cardazzo“ anlässlich der XXXI. Biennale, Einzelausstellung im Städtischen Kunstmuseum Duisburg

1963
Großer Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, Reisen nach Süd- und Mittelamerika

1964
Teilnahme an der documenta III

1966-77
Professur an der Kunstakademie in Karlsruhe

1967-68
Gastprofessur School of Art in Minneapolis

seit 1968
Mitglied der Akademie der Künste in Berlin

seit 1971
Sommeraufenthalte auf Ibiza

1977
Teilnahme an der documenta VI

1978
August Macke-Preis der Stadt Meschede

seit 1982
zahlreiche Preise und Ehrungen

seit 1983
Großes Verdienstkreuz der BRD, Einzelausstellungen Kunsthalle Darmstadt, Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen, Westfälisches Landesmuseum Münster, Kunsthalle Bremen, u.a.

1988
Ausstellung Nationalgalerie Berlin

1992
Ausstellung im Saarlandmuseum Saarbrücken

1997
Retrospektive Galerie nationale du Jeu de Paume in Paris, Hamburger Kunsthalle und Haus der Kunst in München

1999
Schumacher stirbt am 4. Oktober in San José/ Ibiza.

Galerieausstellungen

Emil Schumacher – …all das befriedigen, was Realität nicht vermag (2004)
Nay, Schumacher, Winter – Drei Positionen in der Kunst nach ’45 (2002)

Publikationen der Galerie

Emil Schumacher – …all das befriedigen, was Realität nicht vermag (2004)

Fotonachweis:
Ralf Cohen, 1992, Nachlass Emil Schumacher

K.R.H. Sonderborg

K. R. H. Sonderborg Galerie Maulberger

05. April 1923 – 18. Februar 2008

1923
am 5. April in Sonderborg in Dänemark als Kurt Rudolf Hoffmann geboren

1938-40
kaufmännische Lehre in Hamburg

1941-42
Gestapo-Haft

1946-47
Privatschüler im Atelier von Ewald Becker-Carus in Hamburg

1947-49
erste gegenstandslose Monotypien, Kontakt zu Julius Bissier

1951
Aufenthalt auf Stromboli, Annahme des Künstlernamens K.R.H. Sonderborg

1953
Mitglied der Gruppe ZEN 49 und Teilnahme an deren Ausstellungen (1953, 1955, 1956/57), Studium im „Atelier 17“ bei Stanley William Hayter in Paris, seither regelmäßige Paris-Aufenthalte

1954
Ausstellungen „Duitse kunst na 1945“ im Stedelijk Museum Amsterdam und Eindhoven

1955
Teilnahme an der Ausstellung im Cercle Volney in Paris, Stipendium des Lichtwark-Preises Hamburg, Karl Ernst Osthaus-Preis Hagen

1956
Ausstellung mit K.O. Götz in der Kestner-Gesellschaft in Hannover

1957
Vertrag mit René Drouin in Paris, Beteiligung an den Ausstellungen „couleur vivante“ in Wiesbaden und „aktiv-abstrakt“ in München

1959
Teilnahme an documenta II in Kassel

1960
Preis der Internationalen Biennale der Druckgraphik in Tokio

1960-61
Aufenthalt in New York, erste Einzelausstellung in der Galerie Lefébre

1963
Großer Internationaler Preis für Zeichnung der Biennale Sao Paulo

1964
Teilnahme an der documenta III und der Biennale in Venedig

1965-90
Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart

1969-70
Gastprofessur am Minneapolis College of Art and Design

1970
Teilnahme an der Biennale in Venedig

1972
Reise nach Lappland, Film über den Malstrom

1977
Einzelausstellung in der Galerie Beyeler in Basel, Aufenthalt in Cornwall

1983
Ernennung zum Mitglied der Akademie der Künste in Berlin

1984
Ernennung zum „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ in Paris

1985
Stipendium der Villa Massimo in Rom

1986
Gastprofessur am School of Art Institute in Chicago

1987
Hans-Molfenter-Preis der Stadt Stuttgart, Einzelausstellung im Saarlandmuseum Saarbrücken

1989
Hans-Thoma-Preis

1990
Atelier auf Schloß Solitude in Stuttgart

2008
Sonderborg stirbt am 18. Februar in Hamburg.

Galerieausstellungen

Sonderborg Stöhrer – Aktion und Dynamik auf Papier (2017/2018)
K.R.H. Sonderborg – Der Realität auf der Spur (2013/2014)

Publikationen der Galerie

K.R.H. Sonderborg – Der Realität auf der Spur (2013)

Fotonachweis:
um 1950, Nachlass K.R.H. Sonderborg

Fred Thieler

Fred Thieler Galerie Maulberger

17. März 1916 – 06. Juni 1999

1916
am 17. März in Königsberg geboren

1937
Unterbrechung des Medizinstudiums aufgrund des Kriegsdienstes

1941
Studienverbot, Besuch einer privaten Malschule (gegr. von Hans Hofmann)

1946-50
Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste bei Karl Caspar

um 1947
Entstehung erster abstrakter Werke

1950
Gast der Ausstellung der Gruppe ZEN 49, Ausstellung (mit Wilhelm Imkamp) im Kaiser-Wilhelm-Museum in Krefeld

1951
Aufenthalt in Holland, Übersiedlung nach Paris, Graphikstudium im „Atelier 17“ von Stanley William Hayter in Paris, Kontakt zu Hans Hartung, Pierre Soulages und Serge Poliakoff

1952
Aufnahme als Mitglied in die Gruppe ZEN 49 und Teilnahme an deren Ausstellungen (1953, 1955, 1956/57)

1953 Rückkehr nach München, Mitglied und Juror der „Neuen Gruppe“ in München

1954
Beginn der Spachtelbilder, Aufenthalt in Norwegen, Ausstellung in Oslo

1955
Teilnahme an der Ausstellung im Cercle Volney in Paris, Preisträger des Premio Lissone

1956
Förderpreis im Rahmen der Ausstellung „junger westen“

1957
Teilnahme an den Ausstellungen „couleur vivante“ und „Glanz und Gestalt“ in Wiesbaden

1958
Teilnahme an der XXIX. Biennale in Venedig

1959-81
Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Künste in Berlin

1959
documenta II in Kassel, V. Biennale in Sao Paulo und 5th International Art Exhibition in Tokio

1962 Einzelausstellung im Haus am Waldsee in Berlin (Leitung hat Manfred de la Motte inne)

1963
Einzelausstellungen im Karl Ernst Osthaus-Museum Hagen und Städtischen Museum Wiesbaden

1964
documenta III

1965
Wandgestaltung in der Heilig-Geist-Kirche in Emmerich und Folgeaufträge deutschlandweit

1967
Beteiligung an der Weltausstellung in Montreal

1972-73
Gastprofessur am College of Art and Design in Minneapolis

1978
Mitglied der Akademie der Künste in Berlin und der Neuen Darmstädter Secession

1981
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes

1985
Erhalt des Lovis-Corinth-Preis, Berufung in die Ankaufskommission der Nationalgalerie Berlin

1986
Retrospektive an der Akademie der Künste in Berlin, Saarland Museum Saarbrücken

1988-89
Deckengemälde „Nachthimmel“ im Residenztheater München

1991-92 Stiftung des Fred Thieler-Preises für junge Künstler

1999
Thieler stirbt am 6. Juni in Berlin.

Galerieausstellungen

Fred Thieler – Hommage zum 100. Geburtstag (2016)
Fred Thieler – Im Flow der Farbe (2011)
GÖTZ – THIELER – WESTPFAHL – Gestus und Lyrik im Informel (2007)

Publikationen der Galerie

Fred Thieler – Im Flow der Farbe (2011)

Fotonachweis:
Rosemarie Nohr, München, 1958

Theodor Werner

Theodor Werner Galerie Maulberger

14. Februar 1886 – 15. Januar 1969

1886
am 14. Februar in Jettenburg/ Württemberg geboren

1902-08
Ausbildung zum Lehrer

1908-09
Tätigkeit als Lehrer und Studium an der Akademie der Künste in Suttgart

1909-14
Italienreise, Lehre bei dem Maler Charles Guérin, Studienaufenthalte in Paris

1914-18
Kriegsdienst

1919-29
als freier Maler in Großsachsenheim, Enztal bei Stuttgart

1930-35
Übersiedung nach Paris, Reisen nach Italien, Spanien, England, Holland und den USA, enger Kontakt zu „Cercle et Carré“ in Paris

1931
Heirat mit Woty, Kontakt mit Picasso, Braque, Miró und Giacometti

1932
Anschluß an die Künstlergruppe „Abstraction – Création“ um die Brüder Naum Gabo und Antoine Pevsner

1935
Rückkehr nach Deutschland, Potsdam, Berufs- und Ausstellungsverbot, dienstverpflichtet als technischer Zeichner, abstrakte Werke entstehen im Verborgenen

1942
Besuch in Paris

1945
Ein Großteil seines Werks wird bei einem Bombenangriff vernichtet

1946-59
Umzug nach Berlin-Charlottenburg

1947-48
Ausstellungen in der Galerie Rosen in Berlin

1948-49
Bekanntschaft mit Ottomar Domnick

1951
Mitglied der Gruppe ZEN 49 und Teilnahme an deren Ausstellungen (1951, 1953, 1955, 1956/57)

1951
Kunstpreis der Stadt Berlin, Mitglied der Berliner Kunstakademie, Ehrenmitglied der Akademie der Künste in Berlin

1951-52
Ausstellung in der Galerie Günther Franke, München

1952
Teilnahme an der Biennale in Venedig

1953
Premio Lissone

1954
Preis des „Verbandes der deutschen Kritiker e.V.“

1955
Beteiligung an der Ausstellung „Peintures et sculptures non-figuratives en Allemagne d’aujourd’hui“ im Cercle Volney in Paris und an der Ausstellung „The new Decade“, Museum of Modern Art in New York

1955
documenta I

ab 1956
Ehrensenator der Hochschule für Bildende Künste in Berlin

1958
Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

1959
documenta II, Übersiedlung nach München

1961
Einzelausstellung Städtisches Museum Duisburg

1962
Retrospektive in Berlin, Verleihung des Professorentitels, Ehrenmitglied der Akademie der Künste Berlin, Oberschwäbischer Kunstpreis

1968
Einzelausstellung in den Bayerischen Staatsgemäldesammlungen und im Haus der Kunst in München

1969
Werner stirbt am 15. Januar in München.

Galerieausstellungen

Theodor Werner / Conrad Westpfahl – Rhythmisierung im Bildraum (2015/2016)
Theodor Werner – Leuchtspur des Lebendigen (2011)
Theodor Werner / Rudolf Jahns – Zwei Wege der Kunst nach ’45 (2008)

Publikationen der Galerie

Theodor Werner / Conrad Westpfahl – Rhythmisierung im Bildraum (2015)

Fotonachweis:
Rosemarie Nohr, München, um 1960

Heinrich Wildemann

Heinrich Wildemann Galerie Maulberger

06. Dezember 1904 – 25. Mai 1964

1904
am 6. Dezember in Lodz/Polen geboren

1915
Übersiedlung mit der Mutter nach Schlesien, später nach Westfalen

1918
Wohnsitz in Tuttlingen

1920-23
Lehre als Modellschreiner und als Marqueteur

1924-27
Studium an der Kunstakademie in Stuttgart und an der Hochschule für Freie und Angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg

1927-34
Freier Maler in Berlin

1932
intensive Auseinandersetzung mit Drucktechniken, wie dem Holzschnitt

1938
Beschlagnahmung von Graphiken in der „Deutschen Graphikschau“ im Leipziger Kunstverein, Beginn einer engen Freundschaft mit Karl Schmidt-Rottluff

1939 bis 1945
Ausstellungsverbot

1944
Zerstörung des Ateliers und Verlust der meisten Arbeiten, Rückkehr nach Tuttlingen, erste abstrakte Arbeiten

1946-48
Beteiligung an der Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung in Dresden, Umzug nach Stuttgart

1947
Teilnahme an der Ausstellung „Neue deutsche Kunst“ in Mainz und „Moderne Kunst seit 1933“ in Bern

1948
Teilnahme an der Großen Kunstausstellung in München und Hamburg

1948
Rückkehr nach Tuttlingen

1949
Einzelausstellung von 90 Werken, vor allem von Graphik Wildemanns in der Kunsthalle in Regensburg, etliche Beteiligungen an Gruppenausstellungen, wie „Deutsche Malerei und Plastik der Gegenwart“ in Köln, „Kunstschaffen in Deutschland“ in München, „Kunst seit 1945“ in Darmstadt und „Kunst im Südwesten“ in Landau, Ausstellung in der Galerie Hanna Bekker vom Rath (mit Willi Baumeister)

1950
Teilnahme bei der Ausstellung der Gruppe ZEN 49 als Gast

1951
Einzelausstellung in der Universität Tübingen

1952
Einzelausstellung im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart

1955
Berufung an die Staatliche Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart als Nachfolger Willi Baumeisters

1964
Wildemann stirbt am 25. Mai in Stuttgart.

Galerieausstellungen

Cavael | Westpfahl | Wildemann – Frühwerke (2018/2019)
Heinrich Wildemann – Nur die Lebensintensität hat Formintensität (2014/2015)
Heinrich Wildemann – Ein Bildkosmos (2009)

Publikationen der Galerie

Heinrich Wildemann – Nur die Lebensintensität hat Formintensität (2014)
Heinrich Wildemann – Ein Bildkosmos (2009)

Fotonachweis:
um 1950, Nachlass Heinrich Wildemann

Fritz Winter

Fritz Winter Galerie Maulberger

22. September 1905 – 01. Oktober 1976

1905
am 22. September in Altenbögge/Westfalen geboren

1924-25
Arbeit als Elektroschlosser, erste Zeichnungen und Malereien, Hollandreise, Begeisterung für Paula Modersohn-Becker und Van Gogh

1927 Zulassung für ein Studium am Bauhaus in Dessau, bei Josef Albers, Wassily Kandinsky und Paul Klee

1928
Durch Empfehlungen von Kandinsky und Klee Stipendium der Stadt Dessau

ab 1929
Besuche bei Ernst Ludwig Kirchner in Davos

1930
Mitarbeit im Atelier von Naum Gabo in Berlin, Einzelausstellung in der Galerie Buchholz in Berlin

1931
Lehrauftrag an der Pädagogischen Akademie in Halle

1932
Reise nach Italien

1933
Infolge der Machtergreifung der Nationalsozialisten Verlust des Lehrauftrags

1935
Umzug nach Diessen am Ammersee mit der Kunsthistorikerin Margarete Schreiber-Rüffer, seiner späteren Frau

1936
Malverbot, Beschlagnahmung seiner Arbeiten aus öffentlichen Sammlungen

1938
Beteiligung an der Ausstellung „20th Century German Art“ in den New Burlington Galleries in London

1939
Kriegsdienst, Feldzug gegen Polen und Russland

1944
Nach schwerer Verwundung entstehen „Triebkräfte der Erde“.

1947
Winter ist in der Ausstellung „Extreme Malerei“ im Augsburger Schaezler-Palais vertreten

1949
Entlassung aus russischer Gefangenschaft, Gründungsmitglied der Gruppe ZEN 49 und Teilnahme an allen Ausstellungen, Teilnahme beim 2. „Salon des réalités des nouvelles“ im Cercle Volney in Paris

1950
Begegnung mit Hans Hartung und Pierre Soulages in Paris, II. Biennale-Preis in Venedig, 2. Ströher-Preis in Darmstadt, Auftakt einer umfangreichen Reihe von nationalen und internationalen Auszeichnungen und Museumsausstellungen

1951 3. Domnick-Preis

1955-70
Professur an der Staatlichen Hochschule für Bildende Kunst in Kassel

1955
Teilnahme an der Documenta I in Kassel

1956
Teilnahme an der Biennale in Venedig

1957
Graphik-Preis in Tokio u.a.

1958
Preis der Weltausstellung in Brüssel, Premio Marzotto Mailand, u.a.

1959
schwerwiegende Erkrankung infolge seiner Kriegsverletzung

1976
Winter stirbt am 1. Oktober in Herrsching am Ammersee.

Galerieausstellungen

Fritz Winter – Das Leben als ewig Formendes (2011)
Fritz Winter – Unsichtbares sichtbar machen (2005)
Nay, Schumacher, Winter – Drei Positionen in der Kunst nach ’45 (2002)

Publikationen der Galerie

Fritz Winter – Unsichtbares sichtbar machen (2005)
Nay, Schumacher, Winter – Drei Positionen in der Kunst nach ’45 (2002)

Fotonachweis:
Rosemarie Nohr, München, Atelier, 1955 (Ausschnitt)

ROT

Einladungskarte Ausstellung ROT – Energie - Kraftfeld - Dynamik 2019 Galerie Maulberger

22.03.–05.04.2019
in unseren Galerieräumen
in München

Cavael | Westpfahl | Wildemann

Einladungskarte Ausstellung Cavael | Westpfahl | Wildemann 2018 Galerie Maulberger

07.12.2018–02.02.2019
in unseren Galerieräumen
in München

Klein – aber fein VII

Einladungskarte Ausstellung Klein-aber fein 2018 Galerie Maulberger

22.06.–27.07.2018
in unseren Galerieräumen
in München

INFORMEL

Einladungskarte Ausstellung INFORMEL 2018 Galerie Maulberger

16.03.–14.04.2018
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Sonderborg Stöhrer

Einladungskarte Ausstellung Sonderborg Stöhrer 2018 Galerie Maulberger

08.12.2017–20.01.2018
in unseren Galerieräumen
in München

black meets white

Einladungskarte Ausstellung black meets white 2017 Galerie Maulberger

08.09.–07.10.2017
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Collage / Décollage

Einladungskarte Ausstellung Collage Décollage 2017 Galerie Maulberger

30.06.–12.08.2017
in unseren Galerieräumen
in München

Papierstationen

Einladungskarte Ausstellung Papierstationen 2016 Galerie Maulberger

09.09.–08.10.2016
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Rolf Cavael

Einladungskarte Ausstellung Rolf Cavael - Eine Zeitreise 2016 Galerie Maulberger


01.07.–30.07.2016
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Fred Thieler

Einladungskarte Ausstellung Fred Thieler Hommage 100 Geburtstag 2016 Galerie Maulberger 01

04.03.–06.04.2016
in unseren Galerieräumen
in München

Theodor Werner Conrad Westpfahl

Einladungskarte Ausstellung Theodor Werner / Conrad Westpfahl 2015 Galerie Maulberger

04.12.2015–23.01.2016
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Weiße Weihnacht auf Sylt

Einladungskarte Ausstellung Weiße Weihnacht auf Sylt 2015 Galerie Maulberger

27.12.2015–06.01.2016
in unseren Galerieräumen
auf Sylt (Westerland)

made in Germany

Einladungskarte Ausstellung made in Germany 2015 Galerie Maulberger

11.09.–30.10.2015
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

11. ART SUMMER

Einladungskarte Ausstellung 11. ART SUMMER 2015 Galerie Maulberger

26.06.–14.08.2015
in unseren Galerieräumen
in München

Klein – aber fein VI

Einladungskarte Ausstellung Klein-aber fein VI 2015 Galerie Maulberger

20.03.–10.04.2015
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Heinrich Wildemann

Einladungskarte Ausstellung Heinrich Wildemann 2014 Galerie Maulberger

05.12.2014–31.01.2015
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Maulberger

Einladungskarte Ausstellung Maulberger – 30 Jahre im Sog der Kunst 2014 Galerie Maulberger

12.09.–25.10.2014
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Abstrakt!

Einladungskarte Ausstellung Abstrakt! 2014 Galerie Maulberger

18.07.–14.08.2014
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Bernard Aubertin und Zeitgenossen

Einladungskarte Ausstellung Bernard Aubertin und Zeitgenossen 2014 Galerie Maulberger 01

23.05.–28.06.2014
in unseren Galerieräumen
in München

K.R.H. Sonderborg

Einladungskarte Ausstellung K.R.H. Sonderborg 2013 Galerie Maulberger

06.12.2013–26.01.2014
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

ZERO

Einladungskarte Ausstellung ZERO 2013 Galerie Maulberger

13.09.–09.11.2013
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

STRUKTUR

Einladungskarte Ausstellung Struktur – Cimiotti und Zeitgenossen 2013 Galerie Maulberger 01

19.07.–17.08.2013
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Papierstationen

Einladungskarte Ausstellung Papierstationen 2013 Galerie Maulberger

17.05.–15.06.2013
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Rolf Cavael

Einladungskarte Ausstellung Rolf Cavael 2013 Galerie Maulberger

08.02.–02.03.2013
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Formverwandt-
schaften

Einladungskarte Ausstellung Formverwandtschaften – Fritz Winter und Künstlerkollegen 2012 Galerie Maulberger

30.11.–22.12.2012
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Walter Stöhrer



Einladungskarte Ausstellung Walter Stöhrer 2012 Galerie Maulberger

14.09.–13.10.2012
in unseren Galerieräumen
in München

Klein – aber fein V

Einladungskarte Ausstellung Klein – aber fein V 2012 Galerie Maulberger

29.06.–04.08.2012
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Karl Fred Dahmen

Einladungskarte Ausstellung Karl Fred Dahmen 2012 Galerie Maulberger

11.05.–09.06.2012
in unseren Galerieräumen
in München

Conrad Westpfahl

Einladungskarte Ausstellung Conrad Westpfahl 2012 Galerie Maulberger

20.01.–25.02.2012
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Theodor Werner

Einladungskarte Ausstellung Theodor Werner 2011 Galerie Maulberger

02.12.–23.12.2011
in unseren Galerieräumen
in München

Fred Thieler

Einladungskarte Ausstellung Fred Thieler 2011 Galerie Maulberger

07.10.–12.11.2011
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Fritz Winter

Einladungskarte Ausstellung Fritz Winter 2011 Galerie Maulberger

04.02.–26.02.2011
in unseren Galerieräumen
in München

Staudachers Observationen

Einladungskarte Ausstellung Staudachers Observationen 2010 Galerie Maulberger

10.12.2010–15.01.2011
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Quadriga

Einladungskarte Ausstellung Quadriga Goetz Greis Kreutz Schultze 2010 Galerie Maulberger

24.09.–23.10.2010
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Künstlergrafik nach ’45

Einladungskarte Ausstellung Künstlergrafik nach '45 - eine Hommage an Rupprecht Geiger 2010 Galerie Maulberger

16.07.–14.08.2010
in unseren Galerieräumen
in München

Erich Fuchs

Einladungskarte Ausstellung Erich Fuchs 2010 Galerie Maulberger

28.05.–26.06.2010
in unseren Galerieräumen
in München

Papierstationen

Einladungskarte Ausstellung Papierstationen – Bildpaare 2010 Galerie Maulberger

12.02.–13.03.2010
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Hubert Berke

Einladungskarte Ausstellung Hubert Berke 2009 Galerie Maulberger

11.12.2009–16.01.2010
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

ZEN 49

Einladungskarte Ausstellung ZEN 49 – Prinzip Freiheit 2009 Galerie Maulberger

10.09.–10.10.2009
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Sommerfrische

Einladungskarte Ausstellung Sommerfrische – Künstlergrafik von Horst Antes bis Fritz Winter 2009 Galerie Maulberger

24.07.–28.08.2009
in unseren Galerieräumen
in München

German Action

Einladungskarte Ausstellung German Action 2009 Galerie Maulberger

05.06.–11.07.2009
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Heinrich Wildemann

Einladungskarte Ausstellung Heinrich Wildemann 2009 Galerie Maulberger

23.01.–26.02.2009
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Klein – aber fein IV

Einladungskarte Ausstellung Klein – aber fein IV 2009 Galerie Maulberger

04.12.2008–17.01.2009
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Theodor Werner Rudolf Jahns

Einladungskarte Ausstellung Theodor Werner Rudolf Jahns 2008 Galerie Maulberger

29.08.–28.09.2008
in unseren Galerieräumen
in München

Conrad Westpfahl

Einladungskarte Ausstellung Conrad Westpfahl 2008 Galerie Maulberger

06.06.–27.07.2008
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Form und Nichtform in der Graphik

Einladungskarte Ausstellung Form und Nichtform in der Graphik 2008 Galerie Maulberger

14.03.–04.04.2008
in unseren Galerieräumen
in München

Rolf Cavael

Einladungskarte Ausstellung Rolf Cavael – Abstraktion als lebendiger Kosmos 2008 Galerie Maulberger

14.12.2007–26.01.2008
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

10. ART SUMMER

Einladungskarte Ausstellung ART SUMMER 2007 Galerie Maulberger

14.09.–06.10.2007
in unseren Galerieräumen
in München

GÖTZ – THIELER – WESTPFAHL

Einladungskarte Ausstellung Karl Otto Goetz – Fred Thieler – Conrad Westpfahl 2007 Galerie Maulberger

13.07.–11.08.2007
in unseren Galerieräumen
in München

Papierstationen des 20. Jahrhunderts

Einladungskarte Ausstellung Papierstationen des 20. Jahrhunderts 2007 Galerie Maulberger

25.05.–30.06.2007
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Albert Hennig

Einladungskarte Ausstellung Albert Hennig – Ein Künstler des Bauhauses 2007 Galerie Maulberger

12.01.–10.02.2007
in unseren Galerieräumen
in München

Abstrakte Welten

Einladungskarte Ausstellung Abstrakte Welten 2006 Galerie Maulberger

09.11.–25.11.2006
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

9. ART SUMMER

Einladungskarte Ausstellung 9. ART SUMMER 2006 Galerie Maulberger

25.08.–16.09.2006
in unseren Galerieräumen
in München

Wolfgang Müller-Jakob

Einladungskarte Ausstellung Wolfgang Mueller-Jakob 2006 Galerie Maulberger

09.06.–08.07.2006
in unseren Galerieräumen
in München

Klein – aber fein III

Einladungskarte Ausstellung Klein – aber fein III 2006 Galerie Maulberger

27.04.–03.06.2006
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Zeichnungen und Graphik

Einladungskarte Ausstellung Zeichnungen und Graphik des 20. Jahrhunderts 2006 Galerie Maulberger

13.01.–09.02.2006
in unseren Galerieräumen
in München

Informelle Tendenzen

Einladungskarte Ausstellung Informelle Tendenzen 2005 Galerie Maulberger

24.09.–20.10.2005
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

8. ART SUMMER

Einladungskarte Ausstellung 8. ART SUMMER 2005 Galerie Maulberger

23.07.–11.08.2005
in unseren Galerieräumen
in München

Fritz Winter

Einladungskarte Ausstellung Fritz Winter 2005 Galerie Maulberger

17.06.–16.07.2005
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog

Die Brücke

Einladungskarte Ausstellung Die Brücke zum 100. Geburtstag Heckel Kirchner Müller Nolde Pechstein Schmidt-Rottluff 2005 Galerie Maulberger

23.03.–16.04.2005
in unseren Galerieräumen
in München

Julius Seyler

Einladungskarte Ausstellung Julius Seyler Retrospektive 2005 Galerie Maulberger

20.01.–18.02.2005
in unseren Galerieräumen
in München

Aspekte der Abstraktion

Einladungskarte Ausstellung Aspekte der Abstraktion 2004 Galerie Maulberger

11.11.–04.12.2004
in unseren Galerieräumen
in München

Jupp Linssen – Willi Siber

Einladungskarte Ausstellung Jupp Linssen Willi Siber Bildobjekte 2004 Galerie Maulberger

09.09.–30.09.2004
in unseren Galerieräumen
in München

7. ART SUMMER

Einladungskarte Ausstellung 7. ART SUMMER 2004 Galerie Maulberger

29.07.–14.08.2004
in unseren Galerieräumen
in München

Emil Schumacher

Einladungskarte Ausstellung Emil Schumacher 2004 Galerie Maulberger

24.06.–24.07.2004
in unseren Galerieräumen
in München

Katalog